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Unbeschwert unterwegs an der Algarve zur Corona-Zeit

Leere Strände in der Corona-Zeit in Albufeira
 
Albufeira im Hochsommer: Das bedeutet normalerweise volle Strände, volle Bars, volle Discotheken. Der Ferienort an der Algarve gilt als Partyzentrum für Urlauber aus Deutschland, den Niederlanden und England.
 
Wie wird es diesen Sommer sein? Sandra Langen aus dem LCC-Reisebüro Naumann in Gummersbach ist für uns nach Portugal gereist.
 
Wir fliegen von Düsseldorf nach Faro und erleben an beiden Flughäfen ähnliche Bilder. Wenig Menschen, großer Abstand von Urlauber zu Urlauber, alle tragen Mund-Nasenbedeckung. Wir steigen mit Maske in den Kleinbus, das Gepäck wird verladen. Das Aparthotel Oura Senses ist für eine Woche unser Ziel. Ein Drei-Sterne-Hotel eine Viertelstunde Fußweg vom Strand als auch von der Partymeile Strip entfernt.
 
Die großen Ferienhotelketten haben sich für den Corona-Sommer gerüstet. Mit Hygienekonzepten, mit Sicherheitsstandards, mit Online-Check-In. Aber was ist mit den kleinen unabhängigen Ferienhotels? Der Eigentümer Delio Pescada Guedelha empfängt uns, zeigt uns unsere Unterkunft und führt uns durch die kleine Anlage mit 27 Apartments. An jedem Treppenaufgang und in jedem Apartment befinden sich Desinfektionsspender. Die Liegen und Sonnenschirme um den Pool herum sind mit mindestens zwei Meter Abstand gruppiert. Am Pool und am Strand gilt keine Maskenpflicht. Im Hotel ist wenig los, mit dem Abstandhalten wird das hier kein Problem. Zumal die Anlage für Selbstversorger ausgerichtet ist. Es gibt kein Hotel-Restaurant.
 
Wir machen uns auf in den Ort – und stellen fest, dass die Party in Albufeira offenbar dieses Jahr ausfällt. Viele Restaurants sind geöffnet, längst nicht alle. Und viel Trubel können wir nicht erkennen. Die Spielregeln in den Restaurants sind die gleichen wie in Deutschland: Wer rumläuft, trägt eine Maske. Wer sitzt, nimmt sie ab.
 
 

 

Die Gegend um Albufeira ist beeindruckend

Albufeira besteht aus vielen Ortsteilen, mit unterschiedlichen Strandabschnitten. Sogar am Hauptstrand, dem Praia dos Pescadores hat man viel Platz und Ruhe.
 
Nicht weit von Albufeira entfernt findet man eine kleine Kapelle in spektakulärer Lage: die Nossa Senhora da Rocha. Diese Kapelle steht auf einer Felsspitze hoch über dem Meer, der Ausblick auf die zwei Strände ist herrlich. Hochzeitspaare geben sich hier normalerweise die Klinke in die Hand. Nicht in diesem Corona-Sommer.
 
Uns interessiert, wie es in anderen Orten an der Algarve zugeht. Wir mieten uns ein Auto, fahren nach Lagos und schauen uns eine der meist fotografierten Felsformationen Portugals namens Ponta do Piedade an. Dieses Jahr werden wohl weniger Fotos von diesen Felsen geschossen, es geht entspannt zu. Danach besuchen wir die Festung und die Altstadt.
 

 

 

Mein persönliches Highlight: Besuch der Ria Formosa

Highlight unseres Algarve Urlaubs ist der Besuch der Ria Formosa östlich von Faro. Unser Ausflug beginnt mit einer Stippvisite in der Markthalle in Olhao. Ein Ort, um dem typischen, portugiesischen Treiben beizuwohnen. Hier kann man fangfrischen Fisch und frisches Obst und Gemüse kaufen. Wir sind erstaunt über die Disziplin der Portugiesen. Kein Gedränge, kein Gewusel. Alle tragen einen Mund-Nasenschutz.
 
Wir nehmen die Fähre auf die Insel Culatra. In Zeiten von Corona ist auch auf den Fähren Maskenpflicht und überall befinden sich Desinfektionsspender. Unterwegs sehen wir, wie Muschelsuchern bei Ebbe die Muschelbänke bearbeiten. Auf Culatra sind nur zwei Ort bewohnt, Culatra und Farol. Nirgendwo gibt es Autos, nur Trecker verrichten ab und an ihre Arbeiten. Landleben in Reinkultur. Ruhe und Weite, soweit man blicken kann. Corona ist in diesem Moment für uns weit, weit weg.
 
Am Strand gehen wir ein paar Kilometer spazieren bis zum Leuchtturm von Farol. Wir setzen uns ins Restaurant A do Joao, verspeisen Fisch und Muscheln zu fairen Preisen. Unser Eindruck: Auf den Inseln der Ria Formosa scheint die Zeit ein bisschen stehen geblieben zu sein.

 

 

Unser Fazit nach einer Woche Portugal: Möglich, sicher & wichtig

Nach einer Woche Portugal steht für uns fest: Eine Reise in Zeiten von Corona ist möglich, sicher und wichtig. Möglich in der Durchführung. Sicher, was den Transport angeht und auch die Gegebenheiten vor Ort. Und wichtig, für die Erhaltung des Tourismus, der Arbeitsplätze und der Infrastruktur.
 
Einfach mal abschalten und was anderes sehen, hören und erleben – uns hat dieser Urlaub auch in der Corona-Zeit gutgetan. Wir waren unbeschwert unterwegs. Wir kommen wieder.

 

 

Mehr Eindrücke der Algarven-Reise von Sandra Langen

 

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